Herzlich Willkommen

Unsere Mädchenschule mit den Ausbildungsrichtungen Sprachliches, Sozialwissenschaftliches und Wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium liegt im Grünen direkt am Luitpoldpark in Schwabing.

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Aktuelle Informationen

Infoabend zur Einführungsklasse (11EK) im Schuljahr 26/27

Am Dienstag, den 27.01.26 findet um 17Uhr in der Bibliothek ein Infoabend zur Einführungsklasse statt.
Hier finden Sie weitere Informationen.

 

Tag der offenen Tür am 04. März 2026

Wir laden Sie herzlich ein! Hier finden Sie zum Beispiel das Programm.

 

Einschreibung für das Schuljahr 2026/27 für die fünfte Klasse

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen dazu.

 

Leistungsfächer im Schuljahr 2026/27

Sport, Biologie, Geographie, Politik und Gesellschaft, Englisch
Interessierte Schülerinnen sind herzlich eingeladen, Anmeldungen bitte zur OSK

 

26. November 2025
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Q12 im Residenztheater: „Maria Stuart“ (Friedrich Schiller)

Aus dem Programmheft des „Resi“:

«Ein Stück über das NICHT-Handeln. Über die radikale Einsamkeit und unentrinnbare (Ohn-)Macht, in die eine menschliche Machthaberin hineingerät. Mich interessiert die Faszination dieser Frau an der anderen, das Erkennen ihrer selbst in der anderen. Und ihr schlussendliches TROTZDEM-Handeln, getrieben von einem in sich falschen System, in dem es nur die eine Entscheidung geben kann.» 
Nora Schlocker, Hausregisseurin Residenztheater München

«Maria Stuart, die entthronte schottische Königin, sucht in England Asyl, findet sich aber alsbald in Festungshaft, da ihre Tante, die englische Königin Elisabeth Tudor, Ermittlungen gegen sie aufnimmt: Maria war angeblich im Alter von siebzehn Jahren in die Ermordung ihres Ehemanns verstrickt – so die offizielle Anklage, gerüchtehalber aber auch in ein ganz aktuelles Umsturzkomplott. Schiller zeichnet keine seiner Protagonistinnen in besonders schmeichelhaftem Licht: Maria als impulsive Verführerin, Elisabeth als eifersüchtige und entscheidungsscheue Regentin. 
(…)
Schiller lässt nicht nur den Hofstaat, sondern auch seine Majestäten selbst zweifeln, ob es ein einzelner Mensch vermag, im Sinne eines Volks zu entscheiden, und exerziert diese «Furcht, die schreckliche Begleitung der Tyrannei» in allen Schattierungen durch. Er schreibt so nicht nur ein Stück über das Zögern einer Staatenlenkerin, sondern auch über die Notwendigkeit der Demokratie. 
(…)
Was aber, wenn staatstragende Entscheidungen gar keinen individuellen Spielraum haben, nur der Zufall über Macht und Ohnmacht entscheidet? Dann könnten die Rollen auch «getauscht» werden.
So wird bei jeder Vorstellung gelost, welche der beiden Schauspielerinnen die Siegerin oder die Besiegte verkörpert.»

Vielen Dank an das Residenztheater für dieses einmalige Kulturerlebnis und für die wertvolle Bereicherung unseres Deutschunterrichts in der Oberstufe!

Peter Busl, im Namen des Fachbereiches Deutsch