Gerade in einer Lebensphase, in der viele Jugendliche noch unsicher sind, wohin ihre persönliche und berufliche Reise einmal führen soll, ist eine frühzeitige und realistische Auseinandersetzung mit möglichen Bildungs- und Berufswegen von großer Bedeutung.
Ehemalige Schülerinnen, Eltern, sowie externe Referentinnen und Referenten kamen zusammen, um aus erster Hand über ihren individuellen Werdegang, ihr Studium und ihren Arbeitsalltag zu berichten. Die Vielfalt der vertretenen Lebensläufe machte deutlich, dass es nicht den einen „richtigen“ Weg gibt, sondern zahlreiche Möglichkeiten, Umwege und Chancen, die zum persönlichen Erfolg und zur beruflichen Zufriedenheit führen können.
In persönlichen Gesprächsrunden hatten die Schülerinnen die Gelegenheit, gezielt Fragen zu stellen, Unsicherheiten anzusprechen und sich über Voraussetzungen, Studieninhalte, Karriereperspektiven und Arbeitsbedingungen zu informieren. Besonders geschätzt wurde dabei der offene Austausch auf Augenhöhe, der Hemmschwellen abbauen und Mut machen konnte, eigene Interessen und Stärken ernst zu nehmen.
Neben klassischen und häufig angestrebten Berufsfeldern wie Jura, Medizin und Ingenieurwesen wurden auch besondere und weniger bekannte Tätigkeiten vorgestellt, darunter die Arbeit als Historikerin, Bibliothekarin oder Sozialpädagogin. Diese breite Palette trug dazu bei, den Blick über vermeintlich naheliegende Optionen hinaus zu erweitern und neue berufliche Perspektiven zu eröffnen.
Die Messe leistete damit einen wichtigen Beitrag zur schulischen Berufsorientierung und unterstützte unsere Schülerinnen dabei, erste konkrete Vorstellungen zu entwickeln, Fragen zu klären und mögliche Ziele für die Zeit nach dem Abitur zu formulieren.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten, die durch ihr großes Engagement, ihre Zeit und ihre Bereitschaft zum persönlichen Austausch diesen Abend zu einer inspirierenden und nachhaltigen Veranstaltung für unsere Schulgemeinschaft gemacht haben.
Alexandra Hofer für das StuBo Team


