In mehreren Wochen intensiver Vorbereitung setzten sich die Klassen im Unterricht mit verschiedenen Formen von Cybermobbing, deren Auswirkungen auf Betroffene sowie mit Möglichkeiten der Prävention und Intervention auseinander. Die erarbeiteten Inhalte wurden anschließend kreativ umgesetzt: Die Schülerinnen gestalteten Videos, Theaterstücke, Podcasts und Rollenspiele, in denen typische Alltagssituationen realitätsnah dargestellt und Handlungsoptionen aufgezeigt wurden.
Den Abschluss des Projekts bildete ein gemeinsamer Elternabend, zu dem alle eingeladen waren. Dort präsentierten die Schülerinnen ihre Ergebnisse vor der gesamten Schulfamilie und machten eindrucksvoll deutlich, wie präsent und belastend Cybermobbing im digitalen Alltag sein kann.
Ergänzend erhielten die Eltern einen informativen Kurzvortrag einer Referentin des „Bündnisses gegen Cybermobbing“, die über aktuelle Entwicklungen, rechtliche Aspekte sowie Möglichkeiten der Unterstützung und Prävention im familiären Umfeld sprach.
Durch die Einbindung von Schülerinnen, Lehrkräften und Eltern wurde deutlich, dass Cybermobbing ein gesamtgesellschaftliches Thema ist, das nicht nur im Unterricht behandelt werden sollte, sondern auch im Elternhaus sensibel wahrgenommen und aktiv thematisiert werden muss. Das Projekt leistete somit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Schulgemeinschaft und zu einem respektvollen und verantwortungsbewussten Umgang miteinander – sowohl online als auch offline.
Zum Abschluss haben wir das Zertifikat überreicht bekommen und sind nun offiziell als „Schule gegen Cybermobbing“ ausgezeichnet worden.
Ein großer Dank gilt dem Engagement der betreuenden Lehrkräfte und den Referentinnen des Bündnisses gegen Cybermobbing.
Lisa Maier



